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Lebenslauf

Karin Maurer (*1975)


Ich bin freischaffende Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Nach meiner Theaterausbildung in Paris an der Ecole Philippe Gaulier (2005-07), tourte ich mit der internationalen Theatergruppe Potato durch Frankreich, Italien, Deutschland und dem Fringe Festival in Edinburgh und kehrte 2008 nach Bern zurück. Ich kreiere in verschiedenen Kollektiven und beschäftige mich seit 2021 vermehrt mit eigenen Arbeiten. 

 

Als Schauspielerin arbeite ich seit 2009 bei Theater Max, spielte bei Das.Ventil (2015-23), beim Kurtli-Kollektiv (2009-15) u.a.

Als Theaterpädagogin und Regisseurin kreiere ich seit 2008 bei der Junge Bühne Bern, seit 2023 bei der Deutschfreiburgischen Theatergruppe, bei Produktion Heiniger/Forrer (2019) und in verschiedenen Schultheaterprojekten.

Seit 2015 unterrichte ich Theater und Auftrittskompetenz an der BFF Bern, Brückenangebot, BPI (Praxis und Integration) und gebe ab und zu Kurse an der PH Bern.

Ich bin Mentorin beim Festival der Satelliten, Junge Bühne Bern, (seit 2015), einer Plattform für Tanz- und Theaterprojekte für junge Menschen und seit 2023 in der Projektleitung. 

 

 

Stipendien / Auszeichnungen

 

Off-Stage Stipendium des Kantons Bern (2024)

Mentorat bei Double, Migros Kulturprozent (2023)

Prix de Bilinguisme des Kantons Bern, (2023) als Schauspielerin bei das.Ventil 

Förderakzent «continuer» des Kantons Bern (2021)

Ausbildung / Weiterbildung

Abschluss CAS Arts and Design in Practice an der ZHdK (2021-22) «Autobiographisches Material als Potenzial für Probenprozesse - ein performatives Experiment»

Abschluss Schauspielschule Ecole Philippe Gaulier, Paris (2005-07)

Abschluss berufsbegleitende Ausbildung als Theaterpädagogin, TILL / NDK 1, Zürich (2004-05)

Lehrer*innenseminar Howil, Münchenbuchsee (1991-1996)

Meine künstlerische Praxis befindet sich an der Schnittstelle zwischen Theater und Performance. In meinen Inszenierungen spielen choreographische und musikalische Elemente eine wichtige Rolle. Dringliche, gesellschaftskritische Themen werden mit Humorvollem und Absurdem kombiniert. Meine Arbeiten sind bewegt und dynamisch, und ich erzeuge mit Assoziationen Bilder, die sich über den Text allein nicht erzählen lassen. 

Meine Inszenierungen sind mehrheitlich Stückentwicklungen und als Ausgangspunkt bediene ich mich gerne (auto)biographischen Materials. Persönliche Geschichten und Erlebnisse sind ein riesiger Fundus; alle besitzen Gegenstände, Dokumente, Archive, aus denen Aussergewöhnliches und Bemerkenswertes kreiert werden kann. Ich zeige die Systeme hinter den Geschichten auf und rücke sie in den Vordergrund, in dem ich vom Kleinen (persönlichen Geschichten) ins Grosse (Gesellschaft) blicke. Dieser Arbeitsweise bediene ich mich als Schauspielerin, wie auch als Regisseurin oder Theaterpädagogin.

 

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